Milena Mönch ist freischaffende Theaterregisseurin.


Geboren im Rheinland und aufgewachsen in Brüssel, studierte sie von 2015 bis 2019 Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Amélie Niermeyer und Christoph Lepschy. Während des Studiums assistierte sie u.a. bei Luk Perceval, an der Comédie de Genève sowie bei Karin Henkel am Münchener Residenztheater. Auslandsaufenthalte führten sie 2016 an die Central Academy of Drama, Beijing, 2017 ans Goldsmiths College, University of London, sowie 2018 an die Winterschool am RICTS in Brüssel, bevor sie ihr Studium 2019 abschloss. Ihre Inszenierung „Drei Schwestern“ nach Anton Čechov wurde 2019 zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg eingeladen und gewann dort den Publikumspreis. Im selben Jahr erhielt ihre Inszenierung „Der Sohn“ von Marine Bachelot Nguyen beim Festival für frankophone Gegenwartsdramatik Primeurs am Saarländischen Staatstheater den Publikums- & Jurypreis.

Seit der Spielzeit 2020/21 inszeniert sie u.a am Oldenburgischen Staatstheater, am Staatstheater Braunschweig, am hessischen Landestheater Marburg und am Saarländischen Staatstheater. Zu ihren Erfolgen zählen „Käthchen. Ritterin von Heilbronn“, Premiere 2021 am Oldenburgischen Staatstheater und „Frau Ada denkt Unerhörtes“, Premiere 2021 am Staatstheater Braunschweig.

Im Schauspiel sucht sie nach existentiellen Lebenssituationen, in denen sich die Charaktere in ihren Wünschen, ihren Selbstbildern und Lebensvorstellungen radikalisieren.