Die Gewehre der Frau Carrar

Eine Gewaltprävention, von Bertolt Brecht
Premiere am 8. Mai 2018, Theater im KunstQuartier, Salzburg

Spanien 1937. In dem Land herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Theresa Carrar hat ihren Mann im Kampf gegen Franco bereits verloren. Sie sitzt in ihrem Haus, der Kanonendonner um sie herum wird immer lauter. Noch weigert sie sich entschlossen auch am Krieg teilzuneh- men, doch wie lange kann sie die pazifistische Haltung beibehalten? Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, wenn er alles verloren hat? Die Geschichte der Frau Carrar wird von drei Polizisten erzählt, die im Dienst gewalttätig geworden sind. Um einen Lernprozess zu bewirken, sollen die Polizisten als Schauspieler der Figuren aus dem spanischen Bürgerkrieg lernen, durch eine Art Perspektivwechsel Gewalt besser einschätzen und differenzierter damit umgehen zu können. 

Mit Caroline Adam, Anton Andreew & Sebastian Jehkul

Bühne & Kostüm Sophie Rieser


„Die großartig präzise Körpersprache bei den Schauspielern verbildlicht den Kampf zwischen Krieg und Widerstand. Unterstrichen wird diese Spannung zwischen Pazifismus und Gewalt durch den Kontrast von Gefühlsausbrüchen und Hysterie auf der einen Seite und rationalen und ruhigen Argumenten auf der anderen Seite.“

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